

Israel macht die Hinrichtung von Palästinenser*innen zur offiziellen Staatspolitik
„Das heute in dritter Lesung in der Knesset angenommene Gesetz zur Todesstrafe ausschließlich für Palästinenser*innen zeigt einmal mehr die totale Entmenschlichung der palästinensischen Bevölkerung und das System der Apartheid, das von Israel genutzt und weiter ausgebaut wird. Palästinenser*innen, die von diesem Gesetz betroffen sind, sollen im Regelfall innerhalb von 90 Tagen durch Erhängen hingerichtet werden. Rechtsstaatliche Mechanismen wie Begnadigungsmöglichkeiten sind


Gaza als weltpolitisches Ereignis
Von Nancy Fraser, New Left Review, Ausgabe 158, März/April 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Die Bedeutung von Gaza entfaltet sich immer mehr. Aussagekräftige, gut dokumentierte Berichte wie die der UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete; gefeierte filmische Werke wie „The Voice of Hind Rajab“ (2025); Gedichte wie Refaat Alareers „If I Must Die“ (2024); Analysen palästinensischer Historiker*innen wie Rashid Khalidi und Jurist*innen wie Rabea Eghbar


Eine zunehmende Rattenplage bedrängt die Zeltlager in Gaza
„Wir leiden unter zwei Kriegen“, sagt Majd Sukar, Leiter der Abteilung für Gesundheitsvorsorge in Gaza-Stadt. „Dem Krieg der Bomben und dem Krieg der Ratten.“ Von Ahmed Dremly, Dropsite News, 29. April 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) GAZA-STADT, Gazastreifen – Nahla Al-Majdob wachte letzte Woche mitten in der Nacht auf, als ihre siebenjährige Tochter Aya in ihrem Zelt schrie. „Ich schaltete die Taschenlampe meines Handys ein, sah aber zunächst nichts“, berichte


Israels Vorgehen gegen die palästinensische Flagge nimmt surreale Züge an
Eine zerfetzte Kippa und eine beschlagnahmte ungarische Flagge verraten das tiefe Gefühl der Unsicherheit, das Israels Wahnvorstellungen von militärischer Größe zugrunde liegt. Von Amos Brison, +972Mag, 1. Mai 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Schon der bloße Anblick einer palästinensischen Flagge bereitet den Machthabern in Israel seit langem Unbehagen. Doch in der vergangenen Woche zeigten zwei scheinbar nebensächliche Vorfälle, wie die wachsende Besorgnis der


Israel setzt Wasser als Mittel zur kollektiven Bestrafung der Palästinenser*innen im Gazastreifen ein
Neuer Bericht von Ärzte ohne Grenzen (MSF), 28. April 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Laut einem Bericht von Ärzte ohne Grenzen (MSF) haben die israelischen Behörden den Zugang zu Wasser als Waffe gegen die Palästinenser*innen eingesetzt und die Menschen in Gaza im Rahmen einer Kampagne der kollektiven Bestrafung systematisch des Wassers beraubt. MSF fordert die israelischen Behörden nachdrücklich auf, die Wasserversorgung für die Menschen in Gaza unverzüglich


„Der Zionismus hat zum Völkermord geführt. Er muss verschwinden“: Omer Bartovs neues Buch untersucht, wo genau Israel den falschen Weg eingeschlagen hat
In einem Interview mit „Haaretz“ im Vorfeld der Veröffentlichung von „Israel: What Went Wrong“ spricht der renommierte Genozidforscher Omer Bartov über seinen Briefwechsel mit Yitzhak Rabin als junger Soldat, was an Vergleichen zwischen dem Holocaust und der Hamas falsch ist und warum er der Meinung ist, dass auch Israelis den Zionismus hinter sich lassen müssen. Von Etan Nechin, Haaretz, 24. April 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Cambridge, MASSACHUSETTS – Im M


Israelischer Angriff tötet schwangere Frau und zwei ihrer Kinder
Am vergangenen Samstag (25. April 2026) tötete eine Reihe israelischer Angriffe im Norden von Gaza Islam Al-Tanani und zwei ihrer Kinder, den dreizehnjährigen Hamza und die vierjährige Naya. Ihr Ehemann und Vater ihrer Kinder, Khalid Al-Tanani und zwei weitere Kinder, darunter auch der Zwilling des 13-jährigen Hamza, überlebten. „Die erste Granate haben wir Gott sei Dank alle überlebt, wir konnten uns noch gegenseitig zurufen. Dann feuerten sie nacheinander eine zweite, dritt


„Ein weiterer Völkermord hinter Mauern“: Neuer Bericht dokumentiert Aussagen über Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt in israelischen Gefängnissen
Euro-Med Human Rights Monitor, 12. April 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache: Vollständiger Bericht in englischer Sprache ) „Ich wurde in ein Internierungslager gebracht, von dem ich später erfuhr, dass es sich um Sde Teiman handelte. Etwa anderthalb Monate nach meiner Festnahme wurde ich von Soldatinnen vergewaltigt. Ich wurde vollständig nackt ausgezogen, und mir wurden keine Augen verbunden. Es waren vier Soldatinnen in Uniformen der israelischen Armee anwesend




