

Neuer Bericht der Vereinten Nationen: „Das Wesen der Kindheit wurde zerstört“: Israels gezielte Angriffe auf palästinensische Kinder in den besetzten palästinensischen Gebieten seit 7. Oktober 2023
„Löscht Gaza aus. Nichts anderes wird uns zufriedenstellen. Es ist nicht hinnehmbar, dass wir eine terroristische Autorität direkt neben Israel dulden. Lasst kein Kind dort zurück – vertreibt am Ende alle verbleibenden, damit sie nicht wiederauferstehen können.“ Nissim Vaturi, Mitglied der Knesset und stellvertretender Sprecher der Knesset, 9. Oktober 2023 „Es gibt keine Gleichheit mit den Kindern aus Gaza [im Vergleich zu israelischen Kindern]. Die Kinder in Gaza haben [


"Was uns die Wunden erzählen" - Internationale Ärztinnen und Ärzte berichten von Gaza
Ärzt*innen in Gaza beobachteten ein beunruhigendes Muster: Kinder mit einer einzigen Schusswunde am Kopf oder in der Brust, ein Zeichen dafür, dass sie gezielt angegriffen worden waren. Dies geht aus Recherchen der Zeitung de Volkskrant hervor, die mit den Ärzt*innen sprach, die zu den letzten internationalen Augenzeug*innen zählen. Von Maud Effting und Willem Feenstra, de Volkskrant, 13. September 2025 (Originalbeitrag in englischer Sprache und (Achtung, Triggerwarnung!) d


Keine akute Unterernährung bei Kindern in Gaza?
„Eine neue Studie im Auftrag der UNICEF zeigt, dass die Ernährungssituation in Gaza – entgegen aller Propaganda – heute besser ist als in allen arabischen Nachbarstaaten und sogar besser als in manchen europäischen Ländern“, twitterte die israelische Botschaft in Deutschland vor ein paar Tagen. „Die Hungersnot in Gaza war, ist und bleibt eine Lüge, die von Judenhassern verbreitet wird“, schrieb Maike Klebl, Nachrichtenchefin bei BILD dazu. UN Watch postete: „Der Gazastreifen


Israelische Extremisten belagern zwei palästinensische Familien in ihren Häusern im Westjordanland
Siedler und Soldaten unterbrechen die Wasser- und Stromversorgung der Häuser und verhindern medizinische Versorgung im Rahmen einer Terrorkampagne. Von Emma Graham-Harrison, The Guardian, 13. Aug. 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Israelische Extremisten belagern seit dem Wochenende zwei palästinensische Familien in ihren Häusern, um durch eine Terrorkampagne deren Grundstücke im Dorf Qusra im Westjordanland zu übernehmen. Eine Gruppe von Siedlern und Soldaten er


„Dunkelheit, Flammen, Schreie“: Palästinensisches Dorf von israelischen Siedlern terrorisiert
Bei einem nächtlichen Pogrom durch Dutzende Siedler wurden im abgelegenen Dorf Tuba im Westjordanland Bewohner*innen verletzt, Häuser niedergebrannt und Solaranlagen zerstört. Von Basel Adra, +972Mag, 7. August 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Die WhatsApp-Nachricht traf am Mittwoch um 21:50 Uhr ein. Es war ein verzweifelter Hilferuf von Hamza Abu Jundiya, einem 22-Jährigen aus dem Dorf Tuba in Masafer Yatta: „Die Siedler zünden die Häuser an.“ Um 22:11 Uhr folg


Wie ein Teenager – und kein*e Journalist*in – Israels Plan zur „freiwilligen Auswanderung“ aus dem Gazastreifen entlarvte
Israels führende Nachrichtenreporter*innen, schaut zu und lernt: In einem Interview, wie es eines in Israel seit Jahren nicht mehr gegeben hat, brachte ein junger Teenager den rechtsgerichteten Politiker Moshe Feiglin dazu, eine vollständig ausgearbeitete, naziähnliche Lösung für die Palästinenser*innen im Gazastreifen zuzugeben. Von Gideon Levy, Haaretz, 06. August 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Ein solches Interview gab es seit Jahren nicht mehr, vielleicht


„Schäden an der Zivilbevölkerung minimieren“? Der Völkermord geht weiter
Das Ausmaß an Tod und Zerstörung in Gaza ist für alle offensichtlich, doch in der Diskussion unter israelischen Jüdinnen und Juden ist das Thema Völkermord in einem schwarzen Loch verschwunden, als wäre es nie geschehen. Von Ilana Hammermann, Haaretz, 27. Juli 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) „Heute ist der ‚Krieg‘ zu Ende gegangen. Das ist keine Aggression mehr, sondern ein Völkermord. Es gibt kein anderes Wort, das das Ausmaß der Gewalt beschreiben könnte, die


„Uneingeschränkte Zusammenarbeit“: Wie die Universität Tel Aviv Israels Sicherheitsstaat dient
Von der Rekrutierung durch den Shin Bet bis hin zu militärischen Ausbildungsprogrammen – Israels Verteidigungsapparat ist zunehmend im akademischen Leben verankert. Von Meron Rapoport und Aharon Porath, +972Mag in Kooperation mit Local Call, 30. Juli 2026 (Originalbeitrag in englischer Sprache) Nachdem Hila Ben David am 16. Juli bei der Promotionsfeier der Universität Tel Aviv John Lennons „Imagine“ vorgetragen hatte, wurde die Bühne an Brigadegeneral (a. D.) Dr. Danny Gold



